Riedlingen an der Donau        
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Wir laden Sie ein zu einem Rundgang durch unsere schöne Stadt
   stadtfuehrung.pdf

  1. Katholische Pfarrkirche St. Georg 13-15 Jh.
  2. Kath. Pfarrhaus mit Pfarrscheuer (16 Jh.)
  3. Zwiefalter Tor, ehem. Michaelskapelle u. Beinhaus (13.Jh)
  4. Zellemeesturm, Stadtbefestigung, früherer Gefängnisturm (13.Jh.)
  5. ehem. Nonnenkloster zum hl. KreuzRathaus (16.Jh.)
  6. Kaufhaus, ehem. Kornhaus (Schranne) - Rathaus (16.Jh)
  7. ehem. Stadthaus des Klosters Zwiefalten (16.Jh.) Wohnung und Werkstatt des Bildhauers Johann Joseph Christian und des Malers Franz Joseph Spiegler.
  8. St. Georgsbrunnen, Marktbrunnen (20.Jh.)
  9. Geburtshaus des Fürstbischofs von Breslau
10. Geburtshaus des Klavierbauers Conrad Graf.
11. ehem. Stadthaus Kloster Salem (16/17.Jh)
12. "Kleiner Lichtenstein" und Mühltörle Wohn- oder Wehrturm (13/14.Jh.)
13. Schwedenbrunnen, Haldenplatz (19.Jh)
14. ehem. Oberamtsgebäude, Geburtshaus der Malerin Maria Casper-Filser
15. Bürgerhaus (17.Jh.) Geburtshaus der Künstlerin Elisabeth M. Stapp
16. Hausmadonna (1716)
17. Narrenbrunnen am Weibermarkt
18. "Wegscheiderhaus" Palais des Malers und Bürgermeisters Joseph Ignaz Wegscheider (Stadtbücherei (18.Jh.)
19.Geburtshaus des Malers und Ehrenbürgers Albert Burkart 
20. Fachwerkhaus "Zum Greifen" (16.Jh.)

21. Scharfrichterhaus
22. Stadtmauer mit Turm und Bürgerhäusern
23. Paradiesscheuer ( 17.Jh.)
24. Weilerkapelle zur unbefleckten Jungfrau
Maria und den vierzehn Nothelfern 1722-24
25. ehem. Kapuzinerkloster (17.Jh.)
26. ehem. Armen- und Bettelhaus des Spitals (15.-18 Jh.)
27. Stadtmauer mit Wehrgang (14.Jh.)
28. "Alte Kaserne" od. "Mohrenscheuer" (1686)
29. Museum "Schöne Stiege" Ackerbürgerhaus
30. ehem. Spital zum Hl. Geist (15.-18.Jh.) Städtische. Galerie
31. ehem. Verwaltungsgebäude des Spitals (16.Jh.)
32. ehem. Syndikatshaus (16.Jh.)
32b.Spitalbrunnen "Hl. Augustinus"
33. ehem. Stadthaus des Klosters Heiligkreuztal (15.-18.Jh.)
34. "Badische Zehntscheuer" ehem. Konstanzische Zehntscheuer (14.-18.Jh.)
35. ehem. Zunft- und Schlaghaus der Metzger (15. Jh.)
36. ehem. Stadthaus des Klosters Obermarchtal (14.-18.Jh.)
37. evang. Christuskirche
38. Grabenkapelle (15.Jh.)
39. "Altes Schulhaus" (16.Jh.)
40. Kaplaneihaus (15.-18.Jh.) Spitalbrunnen "St.
   

 

(1) Kath. Pfarrkirche “St. Georg”  

(4) Zellemees und Stadtpfarrkirche:



   


... von weithin sichtbar grüßt das Wahrzeichen Riedlingens , der Kirchturm der St. Georgskirche, mit seinem rund 43 Metern Höhe. Bei der Renovation 1989 wurden die Ziffernblätter höher gesetzt, um dem Turm die ursprüngliche, gotische Gliederung zurückzugeben. Ebenso wurde das Dach grün eingedeckt, wie auf der ältesten Darstellung aus dem Jahre 1589 sichtbar.

Eine Sehenswürdigkeit ganz besonderer Art stellt die 1997 von Hartwig Späth erbaute Orgel der St. Georgskirche dar.
 

 


Beide Türme sind Wahrzeichen der Stadt Riedlingen. Die bis zu 2 m dicken Mauern der Georgskirche stammen aus der Zeit der Stadtgründung. Der Zellemeestrum an der Südostecke der ehemaligen Stadtmauer diente als Gefängnisturm und im Ursprung sicher auch als Wehrturm.

 
 
 
 (5+6) Ehem. Nonnenkloster zum hl. Kreuz (li) 
          heute Rathaus
   (17) Narrenbrunnen am Weibermarkt

 

   

Kaufhaus, ehem. Kornhaus/Schranne (re) - heute Rathaus
Der repräsentative, mit Staffelgiebeln geschmückte Bau des Kaufhauses, der Gret, des Kornhauses, der Schranne, und seit 1812 des Rathauses, so die Namen im Laufe der Geschichte, ist bereits 1447 als Kaufhaus erwähnt. Untersuchungen ergaben daß die Eichenträger im Innern 1520-1521 geschlagen wurden. Auf dem Rathaus brüten Jahr für Jahr Störche, ohne sich vom lebhaften Treiben der pulsierenden Kleinstadt stören zu lassen. In den Donauauen rund um Riedlingen finden Sie reichlich Nahrung.
 
Seit dem 03.08.97 ist Riedlingen um ein Schmuckstück reicher. Den “Weibermarkt” ziert seit diesem Tag ein stattlicher Narrenbrunnen. In vielen Details wir die Riedlinger Fasnet in Ihrer Vielfalt eindrucksvoll dargestellt. Mitglieder der Narrenzunft schufen das Brunnen- becken, der Künstler Gerold Jäggle die 642 kg schwere Säule, ein Kunstwerk welches Denkmal für Vergangenes und Skulptur für jedes Jahr neu erlebtes sein soll.
 
 
 
(21+22) Weilervorstadt
 

(22) Stadtmauer mit Turm und Bürgerhäuser


 
 

Zur Donau hin war der “Weiler” ebenfalls von einer Stadtmauer umgeben, auf der die Häuser aufsaßen. Auch hinter diesen Gebäuden verbergen sich zwie Plätze. Der Käshof bereits 1515 in einem Stiftungsbrief erwähnt und die Froschlache, deren Name 1748 erstmals auftaucht. Im Hintergrund zeigt sich das Zwiebeltürmchen der Weilerkapelle in der Weilervorstadt.
 


In Verlängerung der Stadtmauer schließt auf der Nordseite der Stadtgraben an, auf dem ebenfalls Reste der Mauer aus dem 14.Jh in Form dieses Wehrturms stehen. Sieben solcher Rundtürme waren noch Ende des 18. Jh. Bestandteil der Stadtmauer entlang der Nordseite.

 

 
 
 
(28) “Alte Kaserne” oder “Mohrenscheuer”  

(29) Ackerbürgerhaus


   


In der Rösslegasse, nur wenige Meter vom Marktplatz entfernt, erhebt sich als Eckbau das bedeutendste Fachwerkhaus, ein Ackerbürgerhaus aus dem Jahre 1686 die “MOHRENSCHEUER”. Von 1807 bis 1812 wurde das Gebäude kurzzeitig als Kaserne genutzt. Mitte des 19.Jh. kaufte der Mohrenwirt Braun die Scheuer, woher der heute gebräuchliche Name stammt.

 


Nur wenige Meter von der Mohrenscheuer entfernt steht ein städtisches Bauernhaus, welches wie Untersuchungen im Jahre 1999 ergaben, bereits im Jahre 1556 erbaut wurde. Nicht nur aufgrund des guten Erhaltungszustands gehört die “Schöne Stiege” zu den besterhaltenen und bauhistorisch wichtigsten Fachwerkbauten des 16. Jh. in Oberschwaben. Es ist ein sogenanntes Ackerbürgerhaus, ein den städtischen Verhältnissen angepaßtes Bauernhaus. Um Platz zu sparen wurde der Zugang zu den Wohnräumen nach außen verlegt, denn im Erdgeschoß waren der Stall und die Scheune untergebracht

Seit Okt. 2002 ist darin das “Museum Riedlingen - Schöne Stiege” untergebracht.

 

 
 
 

(32b) Spitalbrunnen (Hl. Augustinus)

 

(34) “Badische Zehntscheuer”


 


Den am 25.08.06 eingeweihten Spitalbrunnen ziert eine Statue des Hl. Augustinus (354-430), dem zur Seite das Knäblein der Legende hockt, rechts eine kniende Stifterin mit dem Riedlinger Stadtwappen. Augustinus begegnete dem Knäblein am Meer, als es dabei war, Wasser aus diesem zu schöpfen und in eine Sandkuhle zu gießen. Auf die Frage des Gelehrten, was der Knabe da mache, soll dieser geantwortet haben: „Ich tue das gleiche wie du. Du willst die Unergründlichkeit Gottes mit deinen Gedanken ausschöpfen, ich versuche, das Meer auszuschöpfen." Die Rolle der Frau in dieser Szene lässt sich nicht erklären, sie personifiziert möglicherweise die Stadt. Das Brunnenensemble stand der Überlieferung nach auf dem heutigen Wochenmarkt als „Spitalbrunnen" und wurde nach dessen Abtragung, wohl um die vorige Jahrhundertwende, vom Verein aufbewahrt und blieb somit erhalten.

 

 


Auf der Südecke der Gründerstadt steht ein mächtiger Steinbau mit Walmdach, die Badische Zehntscheuer. Sie wurde im Jahr 1732 von Franz Anton Behr aus Bregenz im Auftrag des Domkapitels von Konstanz umgebaut und in die heutige Form gebracht. An die Nutzung als Scheuer erinnert heute noch das mächtige Scheunentor.

 

 
 
 

(36) Marktplatz Riedlingen

 

Donauwehr mit Haus "Lichtenstein"


   


Der historische Riedlinger Marktplatz liegt vor dieser beeindruckenden Häuserzeile mit den schönen Bürgerhäusern aus dem 17. und 18. Jh. Während im querstehenden Haus seit 1800 nachweislich bis vor wenigen Jahren eine Apotheke untergebracht war, beherbergten die drei Häuser rechts davon im 18.Jh Wirtshäuser

 

 


Das Postkartenmotiv Riedlingens zeigt das Donauwehr mit dem Wohn- und Wehrturm “Lichtenstein”. In Flusshöhe die frühere Waagmühle, darüber steht mächtig das Stadthaus des ehemaligen Klosters Salem. Standort für diesen imposanten Anblick - s.Plan oben

     
     
     

 

 



 Last update: 29. Jan 2008
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