... wird 1171 erstmals als "Niufron" erwähnt.
Schon früh waren hier die Herren von Gundelfingen begütert als deren Lehensträger nach Aussterben des Ortsadels ab 1298 eine Linie der Hornstein auftrat, welche 1399 den Ort an die Gundelfinger verkaufte. 1546 traten die Helfenstein Neufra das Erbe an, deren Nachfolger durch Heirat 1627 das Haus Fürstenberg wurde. Schließlich wurde Neufra 1806 württembergisch.
Das Ortsbild von Neufra, südlich von Riedlingen, rechts der Donau gelegen, wird geprägt durch die Schlossanlage, und der im gotischen Stil erbauten Kirche St. Peter und Paul. Eng zusammengedrängt scheinen sich die Häuser unter den Schutz dieser beiden Bauwerke zu flüchten. Seit 1975 ist das Schloß eine Wohnanlage und somit für die Öffentlichkeit nicht zu besichtigen.
Unterhalb der Kirche sind als besondere Attraktion die in Privatinitiative renovierten hängenden Gärten zu bewundern. Auf bis zu elf Metern hohen Bogengewölben stehend, vermitteln sie ein kunstgeschichtlich bedeutsames Zeugnis der Gartenbaukunst des 16. Jahrhunderts. Zugang zu den Gärten von Ostern bis 31. Oktober - 10.30 - 18.00 Uhr - und nach Vereinbarung (montags geschlossen). |