Riedlingen an der Donau        
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Museum Riedlingen - Stadtgeschichte und Kunst



Museum Riedlingen

Stadtgeschichte und Kunst

“Schöne Stiege” und Spital zum Hl. Geist

Wochenmarkt 3, 88499 Riedlingen

Tel. 07371-909633 (dienstags) - Fax. 07371-909004

www.museum-riedlingen.de
info@museum-riedlingen.de

Museumsbeauftragter der Stadt Riedlingen: Winfried Aßfalg

 

Städtische Galerie im Spital zum Hl. Geist

www.museum-riedlingen.de/galerie.html

 

Museum / Galerie Öffnungszeiten:
geöffnet vom 1. Aprilwochenende bis zum erstem Dezemberwochenende

Freitag und Samstag 15-17 Uhr, Sonntag von 14-17 Uhr

Sonntags um 15 Uhr allg. Führungen

Führungen für Gruppen durch das Museum ganzjährig nach

Voranmeldung unter Fax. 07371 - 90 90 04

 


 

 

Ein weiteres Schmuckstück der historischen Altstadt Riedlingens ist vollendet:
Von außen schon seit einiger Zeit ersichtlich, erstrahlt die „Schöne Stiege" in prachtvollem Glanz.
Am 23. Oktober wurde das Museum, das die Geschichte der Donaustadt beherbergt, seiner
Bestimmung übergeben. Um 1556 wurde das einstige Ackerbürgerhaus erbaut. Das ergaben
bauhistorische Untersuchungen. 90 bis 95 Prozent der Wände und Decken sind noch original.
Es gehört denn auch zu den besterhaltensten und bauhistorisch wichtigsten Fachwerkbauten
des mittleren 16. Jahrhunderts in Oberschwaben. Damit ist das Haus allein schon ein Museumsobjekt.

In der Eingangshalle im Erdgeschoss befindet sich der Platz des Museumspersonals,
eine Verkaufsstelle mit Kasse, Garderobe und Sitzmöglichkeiten.

Hier kann man auch das „Stadtmodell“ besichtigen und einen Film über Riedlingen ansehen.


 


Über eine Treppe oder mit dem Aufzug kommt man ins erste Obergeschoss.
Hier wird die Stadtgeschichte thematisiert. Der Bereich Kirche und Frömmigkeit ist ebenfalls
dargestellt: Wertvolles aus dem Kirchenschatz, Heiligenfiguren u.a. Das ehemalige Wohnzimmer,
eine prächtige Bohlenstube, gilt dem Haus und seinen Bewohnern. Die alte Küche hat die
Obrigkeit und die Zünfte zum Inhalt. Nicht vergessen ist der Gründer des alten
Heimatmuseums: der Altertumsverein. Neben seiner Geschichte wird vor allem
seine Grabungstätigkeit der wissenschaftlichen Ausgrabung auf der „Klinge“ gegenüber gestellt.

 


 


Im zweiten Obergeschoss ist ein Raum dem Gewerbe und der Industrie gewidmet.

Da finden sich Töpfe der Firma Silit, vertreten sind die Wirkwarenfabrik Gönner, die Maschinenfabrik
Gairing und die Zinngießerei Sturm. Die Elektrizität mit der Waagmühle ist ebenso repräsentiert wie
der Riedlinger Gewerbeverein.
in eigener Raum hat die Geschichte von Zeitung und Druckerei in
Riedlingen zum Thema. Schließlich reicht die Ulrichsche Buchdruckerei bis ins Jahr 1712 zurück
und seit 1718 gibt es eine eigene Zeitung in Riedlingen.

 


 

Dass die Revolution von 1848/49 in Riedlingen eine landesweite Bedeutung hatte, ist bekannt.
Diesem Thema gilt die Ausstellung in einem weiteren Raum. Schrifttafeln, Gewehre der Bürgerwehr,
ein im Gefängnis auf dem Hohenasperg gearbeiteter Ofenschirm sind zu sehen.




Ein Herzstück des alten Riedlinger Heimatmuseums war die Sammlung der Hinterglasbilder.
Aus den 220 vorhandenen Bildern können jetzt etwa 120 gezeigt werden. Sie geben einen
Überblick über die Vielfalt der Sammlung, die nahezu alle Regionen und verschiedene Werkstätten
berücksichtigt. Bei der Ausstellung wird auch auf die verschiedenen Techniken der Hinterglasmalerei
hingewiesen. Zumeist religiöse Motive zeigen die Hinterglasbilder, die im 18. und 19. Jh. entstanden sind.


400 Jahre Postgeschichte Riedlingens



 

 

Wechselausstellung 2012 - "Leidenschaften"



In der Schönen Stiege wird ab 1. April eine Wechselausstellung gezeigt, bei der sich Riedlinger
Hobbysammler mit ihren Kostbarkeiten vorstellen:

Gerhard Stöhr, ein bundesweit bekannter Sammler und Spezialist für Messgeräte wie Barometer,
Hygrometer und Thermometer stellt seine außergewöhnlichen Schätze zur Verfügung.

 

Daneben zeigt Kurt Gehweiler aus Grüningen seine gesammelten Stücke aus den Bereichen
Rundfunkt-Fernsehen und Tonträger. Manche Erinnerung wird wach beim Anblick der zum Teil
heute anrührenden Geräte aus der Frühzeit dieser Medien.

 

Als dritter im Bunde entführt Max Haberbosch mit alten Foto- und Filmapparaten in die Frühzeit
dieser Dokumentationsmöglichkeit, wobei natürlich auch sein großartiger Film "Rund um den Bussen"
gezeigt wird mit einmaligen Aufnahmen aus Landwirtschaft, Handwerk und Brauchtum.

 

 

Weitere interessante Infos über das Stadtmuseum “Schöne Stiege” erhalten Sie auf den Internetseiten
des Altertumsvereins Riedlingen, der auch die laufende Betreuung und Pflege des Museums übernommen hat
.

Mehr Infos: www.museum-riedlingen.de



 Last update: 8. Mär 2012
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