Riedlingen an der Donau        
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Brauchtum und Feste

Riedlingen liegt im Herzen Oberschwabens - dem Land in dem Tradition und Brauchtum noch gepflegt,
und somit viele Feste aller Art gefeiert werden.



DIE FASNET IN RIEDLINGEN



Die Narrenzunft “GOLE” wurde im Jahre 1865 gegründet und gehört damit zu den traditionsreichsten im
oberschwäbischen Raum. Sie ist Mitglied in der Vereinigung “SCHWÄBISCH-ALEMANNISCHER- NARRENZÜNFTE”.
Obwohl urkundliche Belege aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts beweisen, dass das Wort “GOLE” schon
damals mit der Fasnet in engem Zusammenhang stand, konnte die eigentliche Herkunft nie eindeutig geklärt werden.

Schon vor der Gründung der Zunft (1865) war der “GOLE” - die heutige Gelbsucht - in Riedlingen zu sehen.
Im Jahre 1870 folgte der “Alte Gole” mit einem ca. 1 m hohen aus Papiermache hergestellten Kopf mit
braunem Gesicht, schwarzem Bart und grünem, goldfarbenen Helm.

Zwanzig Jahre später erschien im örtlichen Fasnetsleben der “Neue Gole” mit einem Kopf aus demselben Material,
bei dem der weit geöffnete Mund, die hervorquellenden Augen und ein Silberhelm nach römischer Art die
charakteristischen Merkmale sind. Auch die “Golebegleiter” fügen sich harmonisch in diese Gruppe ein.
Im Gegensatz zum Gole und der Gelbsucht tragen sie holzgeschnitzte Masken mit grimmigem Ausdruck.
Ebenso eine alte Figur das “Besenweib” mit Holzmaske und einem Reisigbesen.

Mehr Infos über die Riedlinger Fasnet und die Narrenzunft "GOLE" unter www.gole.de

 


FUNKENFEUER



Jedes Jahr am ersten Fastensonntag brennen am Abend in der ganzen Gegend überall große Funkenfeuer.
Die mehrere Meter hohen Funken werden meist auf der höchsten Erhebung der Dörfer und Gemeinden
aufgebaut, damit Sie auch weithin sichtbar sind. Die hell lodernden Funkenflammen sollen das Ende
der kalten Jahreszeit bedeuten.


 

PALMSONNTAG



Nach oberschwäbischer Tradition ziehen am Palmsonntag die Kinder, Ministranten und Bürger mit ihren vor dem
Gottesdienst gesegneten Palmen in die Kirche ein. Sie erinnern damit an Jesu festlichem Einzug in Jerusalem.
In vielen Städten und Gemeinden, so auch hier in Riedlingen, wird die Kunst des Palmenbastelns schon in den
Kindergärten mit Hilfe der Eltern aufgenommen, und so schmücken Palmen mit verschiedenen Variationen die Gotteshäuser


 

FRONLEICHNAM



Das Fronleichnamfest wird am 1.Sonntag nach Pfingsten gefeiert. Aus dem Lateinischen übersetzt bedeutet
Fronleichnam “Corpus Christi” und ist die geweihte und nach der Lehre der katholischen Kirche in den Leib
Christi verwandelte Hostie, die bis zur Aufklärungszeit auch in vielen Gegenden noch als “Fronleichnam”
bezeichnet wurde. Heute wird dieses fest mit einer großen Prozession gefeiert. So werden in Riedlingen an
verschiedenen Stellen mit bunten Blumen geschmückte Altäre aufgestellt. Das Foto zeigt den Altar vor dem
Riedlinger Rathaus. Der Pfarrer und die Gemeinde machen vor jedem Altar halt, und es wird ein Stück
aus dem Evangelium gelesen.


 

FLOHMARKT



Jedes Jahr - immer am 3. Samstag im Mai - veranstaltet die Riedlinger-Werbe-Gemeinschaft den traditionellen Flohmarkt.
Jahr für Jahr strömen Tausende zum Riedlinger Flohmarkt, dem wohl größten und ältesten im süddeutschen Raum.
Hier gibt es alles was ein Sammlerherz höher schlagen lässt. Dazu bietet die Riedlinger Innenstadt mit seinen vielen
engen Gassen eine einzigartige, unvergessliche Atmosphäre. Zahlreiche Bands aus den unterschiedlichsten
Musikrichtungen bieten bestimmt für jeden Geschmack das passende.
Zahlreiche große und kleinere Verpflegungsstände mit köstlichen Speisen und frischen Getränken laden zum verweilen ein.
Besuchen Sie den Riedlinger Flohmarkt - ein Erlebnis für jung und alt.



FOHLENMARKT



Jedes Jahr im August treffen sich Pferdezüchter und Liebhaber auf dem Riedlinger Fohlenmarkt.
Ein Markt, der Interessenten aus dem ganzen Land herbeilockt. Selbst das Haupt- und Landgestüt Marbach
steigert hier bei den Hengstfohlen mit. Der Riedlinger Pferdemarkt kann auf eine alte Tradition zurückblicken.
In der Chronik des Altertumvereins heißt es: 1838 am 3.Febr. wurden wieder, wie alljährlich die Mutterpferde
unserer nächsten Umgebung von einem königlichen Oberstallmeister zum Beschälwesen aufgenommen.
Es kamen diesmal über 400 Stuten hierher; Daugendorf brachte alleine 54 derselben.

Riedlingen wird sich demnach den Rang als zweites Oberamt, in Beziehung auf Pferdezucht nicht streitig machen lassen.
Biberach ist das erste in dieser Hinsicht.

Zugelassen werden nur Tiere, die die hohen Anforderungen in Bezug auf Ihre Abstammung, Typ und
Bewegungsqualität erfüllen. Nur die höchstbewerteten Tiere, die bei Fohlenschauen im ganzen Land
ausgewählt wurden, kommen nach Riedlingen.

Die Vorstellung der Fohlen (s.Bild) mit Ihren Müttern erfolgt auf dem Freigelände hinter den Kalbinnenhallen,
die Auktion findet dann nachmittags in der festlich geschmückten Reithalle statt. Um den Käufern die Orientierung
zu erleichtern, werden vom Zuchtleiter des Pferdezuchtverbands die Fohlen hinsichtlich Dressur-, Springpferd-,
und Zuchteignung vorgestellt. Bei der spannenden Versteigerung gewinnen die Fohlen die Herzen der Pferdeliebhaber -
sei es durch Ihren Anmut, ihren graziösen Gang, ihrem Charme oder ihre eigenwillige Art - wie Sie sich in den
Vorführrunden präsentieren.

Für Überraschungen jeder Art sind die gewitzten Fohlen immer zu haben.


 

GALLUSMARKT



Gallusmarkt - der “Riedlinger Nationalfeiertag”
Der größte der elf Jahrmärkte, die während eines Jahres in Riedlingen stattfinden, ist der GALLUSMARKT.
An rund 300 Ständen werden Waren angeboten, vor allem Textilien, Süßwaren und Artikel für die Landwirtschaft.
Das Marktgelände erstreckt sich über die Innenstadt bis zur Hindenburgstraße und dem Festhallenplatz.
Hinter den Kalbinnenhallen ist ein großer Vergnügungspark aufgebaut. Am Abend des verkaufsoffenen Sonntag
wird ein großes Feuerwerk abgebrannt. In alten Marktaufzeichnungen wird als Markttermin der Montag vor
St. Gallus genannt. Das Fest zu Ehren dieses Heiligen feiert die Kirche am 16. Oktober.
Mitte bis Ende des 19. Jh. wurde der Gallusmarkt zur Unterhaltung der Menschen schon als größerer Markt durchgeführt.
Noch heute dient der Markt, der jährlich tausende von Besuchern anlockt, nicht nur zum Einkaufen, sondern auch um
sich zu treffen. Nicht nur auf den Strassen herrscht reges Treiben, auch die zahlreichen Wirtschaften sind
bis auf den letzten Platz gefüllt.


 

ERNTEDANKFEST



Am 1. Sonntag des Monats Oktober feiert die Kirche das Erntedankfest . Aus den Opferfesten sind durch das
Christentum Erntedankfeste geworden. Der Altar wird mit Ähren und Blumen geschmückt, und am
Erntedanksonntag werden Getreide, Früchte und Blumen nach der Messe geweiht.

Als Dank für die reichliche Ernte werden zu diesem Fest in den Kirchen unserer Gegend von vielen fleißigen
Händen, prächtige Erntedankteppiche gelegt. So entstehen aus Samen, Körner, Früchten und Gemüse
faszinierende Kunstwerke, die bis Ende Oktober in den Kirchen bewundert werden können.



 




 Last update: 1. Mai 2013
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